Agoraphobie

Aus Solche
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Agoraphobie (Angst frisst Freiheit)

Selten ist ein weites Feld so gut wie bestellt und nicht abgeholt und zuviel Platz macht alles hohl und was gefällt hat keinen Raum
und bleibt kaum den Moment der keine Ruhe kennt für dich. Vielleicht
Freitag ist kein Feiertag und Frei ist was rein garnichts mag und hinkend, stinkend und erfroren kommt La Grande Armée zurück aus
all den Jahren die so waren wie sie waren, abgefahren – aus. Vielleicht.
Und jetzt bleibt nur noch zu vermeiden, woran sich die Geister scheiden,
ob es gut ist frei zum Abschuss oder strukturiert zum Abschluss seines Lebens hinzustreben, alles, alles ist vergebens,
wenn - es heißt:

Angst frisst Freiheit, nichts gefällt, kleiner Kopf, große Welt,
Angst frisst Freiheit, immer mehr, pralle Pläne, Platz bleibt leer.
Angst frisst Freiheit, Angst frisst...
Leben und ist das des Lebens wert

Das weite Feld noch ohne Wege, wo noch gehn der Sinn wird träge
wie ein kalter Salamander der nicht wandert, sondern wartet auf die ersten Sonnenstrahlen. Kalt erwischt und ohne Qualen nichts. Vielleicht
Ist doch Abstand nur ein Vorwand, nicht zu weit ins Land zu blicken,
voll von krachenden Genicken, die das auch nicht kommen sahn und auf dem Haus der rote Hahn, das stand so in keinem Plan doch vielleicht
Ungeplantes abzuwerfen, Blicke und das Beil zu schärfen, das das alles schön
genauso groß oder so klein wie gestern bleibt so wie es war, ist es jetzt und wird es ewig sein – vielleicht.

Angst frisst Freiheit, nichts gefällt, kleiner Kopf, große Welt,
Angst frisst Freiheit, immer mehr, pralle Pläne, Platz bleibt leer.
Angst frisst Freiheit, Angst frisst...
Leben und ist das des Lebens wert