Uniform II

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Uniform2

Diese Lied hängt eng mit Lied Uniform I zusammen. Während dieses davon handelt, eine Uniform zu tragen, geht es hier eher darum, wie es ist, eine Uniform zu sehen und was daraus erwachsen kann.

Uniform II

Einer ist der Chef, aber du bist es sicherlich nicht.
Hast im Kehricht auf der Strasse viel zu lange Zeit gefischt.
Schwarze Sheriffs ziehn den Scheitel dir auch gerne noch mal nach,
so wie damals als die Uniform ins Auge stach.
Abschaum, Abfall denken viele und sind dabei noch gerecht.
Du bist nicht nur nicht sehr nett, du bist im Grunde ziemlich schlecht.
Da muss man sich nicht mehr wundern, wenn es so zu Ende geht
und die Uniform die Macht versteht.
Auch der Hass in deinen Augen trägt das Tränenpolster nicht,
kein vertrautes Leben auch kein menschliches Gericht.
Ist da keiner, der dich irgendwie und irgendwo versteht
und mit dir geht?
Superwesen, bist gewesen am Verwesen hinterm Tresen,
deine Thesen übers Leben hat es so doch nie gegeben.
Es ist so, du bist froh, dich nervt nur die Uniform.
Einer ist hier immer viel viel stärker als du,
die Welt da draussen ist gerecht, sieh dich also vor.
Da ist Macht und Geld und auch Gewalt noch dazu,
und alles was du siehst, ist diese Uniform.
Die die Wut und auch die Kraft erzeugt, dem zu widerstehn
und dem Ist-Zustand sich doch nicht beugt
Alles verändern, nichts bleibt stehn.
Schwarze Socken, schwarzes Hemd,
die Maschinenpistole zwischen Zähne geklemmt,
Sheriff, Sheriff Menschenfresser richtet nur gerecht,
weggetragen, weggelaufen, alles weggezecht.
Trott kommt von Trottel und von so was ist doch klar,
nach Süden zu den Blüten, wie es schon immer schöner war,
Jetzt ist es vorbei, es ist dir kei-
ne Lust auf mehr geblieben.